Heiß, heißer, LINGA Woche!

Die „LINGA Woche“, was ist das eigentlich? Nein, eben nicht die Hannoversche Holzfachmesse „LIGNA – Making more out of wood“ (wir werden gerne mal verwechselt), sondern unsere interdisziplinäre, studentische LINGA Woche! Damit nun auch wirklich jeder versteht worum es geht, haben sich Studierende der Ostfalia Hochschule in Oldenburg ein paar Gedanken gemacht. Entstanden ist ein toller Animationsfilm, den Sie sich hier anschauen können. Und weil Ostfalia-Studierende grundsätzlich fleißig sind, haben sie direkt noch einen eigenen Animationsfilm speziell zur diesjährigen LINGA Woche in Oldenburg erstellt. Schauen Sie selbst!

Wer jetzt beide Filme kennt, hat schon mal einen guten ersten Eindruck davon bekommen, wie eine standardmäßige LINGA Woche abläuft – nur Standard ist uns eben zu langweilig! Was war also wirklich los in Oldenburg? Unser Fazit ist eindeutig: In Oldenburg gibt es sehr, sehr viele Fahrradfahrer und es ist sehr, sehr heiß!

Und so entwickelte sich plötzlich eine völlig neue Wertschätzung für unsere Informationsmaterialen. Denn merke: Steckt man knapp 50 Studierende, ein Betreuer-Team und die Partner vor Ort gemeinsam in einen nicht klimatisierten Raum, gibt so ein Flyer einen prima Fächer ab. Und auch Exkursionen quer durch die Stadt Oldenburg, Vorträge und Austausch im Generationendialog bei 35 Grad im Schatten werden zur echten Herausforderung. An dieser Stelle daher unsere Anerkennung an alle Beteiligten der diesjährigen LINGA Woche! Die Studierenden haben sich – den teils tropischen Bedingungen zum Trotz – zu keinem Zeitpunkt beirren lassen und wie schon in den Vorjahren sehr fleißig gearbeitet.

Hintergrund zur LINGA Woche 2018

Das Thema in diesem Jahr lautete „MACHBARSCHAFT: Vernetzte Räume – soziale und digitale Inklusion im Quartier“! In Kooperation mit der Stadt Oldenburg stand vom 27.5.–1.6.2018 die ganzheitliche und nachhaltige Transformation des ehemaligen örtlichen Fliegerhorstes im Mittelpunkt. An dem bis 2006 militärisch genutzten Standort soll auf Basis von Bürgerbeteiligung ein neues energetisches Nachbarschaftsquartier entstehen, in dem neue Smart-City-Technologien modellhaft erprobt werden. Vor dem Hintergrund des ganzheitlichen Ansatzes der Active-and-Assisted-Living-Technologien hatten die Studierenden der LINGA Woche die Aufgabe Konzepte zu entwickeln, die letztlich das Modell eines inklusiven Quartiers für alle Generationen unterstützen.

Die offizielle Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finden Sie hier.


Das Siegertreppchen

Platz 1

Ausgezeichnet wurde die Gruppe 4 mit SMARTPLACE, die das klassische Prinzip der Litfaßsäule neu interpretiert hat. Bürgerinnen und Bürger können sich damit an einer leicht bedienbaren Bildschirmoberfläche über Angebote der Stadt informieren. Von links: Marc Julien Avice, Heike Eulitz, Delia Balzer, Dagmar Sachse, Elda Kolgecaj, Julian Phillip Kohlruss

Platz 1

Mit budd-e, einer Transportmöglichkeit, die autonom einem am Körper getragenen Chip folgt, schaffte es die Gruppe 7 aufs Treppchen und teilt sich Platz eins mit SMARTPLACE. Von links: Merle Brüser, Celine Grote, Ineke Kluth, Delia Balzer, Dagmar Sachse, Julia Caroline Huckenbeck, Sophie Kliemisch, Mirijam Prochnau

Platz 3

Den dritten Preis erhielt Quafé, das digitale Quartiers-Café. Hier wird nicht nur das soziale Miteinander gefördert, sondern das geschulte Personal hilft auch dabei, Ängste im Umgang mit den neuen Medien abzubauen. Von links: Tracy El Haddad, Delia Balzer, Dagmar Sachse, Tim Schneider, Lena Becker, Felice Christin Bertram, Reinhold Schmid