Aktuelles

Zugabe-Preis zeichnet erstmals soziale Gründerinnen und Gründer 60plus aus

Die Welt zu verbessern, ist in jedem Alter möglich. Im 60. Jahr ihres Bestehens zeichnet die Körber-Stiftung mit dem Zugabe-Preis erstmals soziale Gründerinnen und Gründer 60plus aus. Das sind Menschen, die mit sozialem Gründergeist Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit finden und dafür eine Organisation aufbauen. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten, die mit ihren Initiativen zeigen, dass Erfahrung und Innovation, Ruhestand und Aufbruch, Alter und Social Impact sich produktiv ergänzen – und die damit alle Generationen bestärken, die Phase nach der Lebensmitte neu zu nutzen: für eine Zugabe.

Mit der Auszeichnung möchte die Stiftung auf die älteren Menschen aufmerksam machen, die ihre Kompetenzen und ihre Zeit zugunsten des Gemeinwohls einsetzen und mit innovativem Gründergeist verbinden. Sie stehen gleichsam als Pioniere für einen neuen Blick auf die Potenziale der verlängerten Lebenszeit und dem längst fälligen Wechsel zu einem neuen Altersbild. Noch bis Ende November können Kandidatinnen und Kandidaten für den Zugabe-Preis 2019 vorgeschlagen werden.

Quelle: Körber-Stiftung

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Modellprojekt: Online Selbsthilfe-Initiativen für pflegende Angehörige

Das Modellprojekt von „Wir pflegen e.V.“ sieht die Ergänzung und Erweiterung des bereits bestehenden Selbsthilfeangebots für pflegende Angehörige durch die Entwicklung onlinegestützter virtueller Selbsthilfe und den Einsatz neuer Medien vor. Der Ausbau der virtuellen Selbsthilfe gibt pflegenden Angehörigen und Selbsthilfegruppen die Möglichkeit, sich über verschiedene technologische Kommunikationsmedien (Computer, Tablet, Smartphone) und internetgestützte Kommunikationsformen (Online-Portal mit Videochat, Foren sowie Soziale Medien) geschützt auszutauschen, zu informieren und zu unterstützen.

Das Projekt soll noch bis 2020 empirische Erkenntnisse zur Online Selbsthilfe pflegender Angehöriger sammeln, den Nutzen für pflegende Angehörige nachweisen, Schulungskonzepte und -materialien einschließlich Webinare und Experten-Webinare erstellen und zugänglich machen. Auch sollen Leitfäden und Schulungen für Multiplikatoren erstellt werden, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern.

Quelle: wir pflegen – Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V.

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Neue Wohnformen für pflegebedürftige Menschen: Abschlussbilanz zum Modellprogramm

Die gesellschafts- und gesundheitspolitische Bedeutung des Themas „Neue Wohnformen“ nimmt zu. Sie kommen, so die Annahme, besonders auch dem Wunsch pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen nach, im Falle einer notwendigen pflegerischen und sozialen Versorgung so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Im Rahmen des fünfjährigen Modellprogramms zum Thema „Weiterentwicklung neuer Wohnformen für pflegebedürftige Menschen“ förderte der GKV-Spitzenverband die Erprobung und Evaluation neuer Wohnformen für pflegebedürftige Menschen. Der Spitzenverband erhielt dabei Unterstützung von einem Projektbeirat, in dem unter anderem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mitwirkten, die auch in die Auswahl der Projekte eingebunden waren. Die Abschlussbilanz steht jetzt zum Download bereit.

Quelle: GKV-Spitzenverband

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Wohnen im Alter: Spelle geht neue Wege

Heinz-Dieter Sudbrink, Leiter des Projekts „Wohnen im Alter“ in der Samtgemeinde Spelle, hat dazu aufgerufen, sich frühzeitig mit dem Thema Pflegebedürftigkeit zu befassen und nicht erst dann, wenn die Situation eintritt. Äußerungen wie „Hätte mir das jemand vorher gesagt, hätte ich mich anders entschieden“ höre er ständig, so der Experte von der Pro System GmbH aus Osterholz-Scharmbeck in einer öffentlichen Veranstaltung im Wöhlehof mit mehr als 50 Teilnehmern. Bei der Veranstaltung wurden die Ergebnisse des Beteiligungs- und Kreativprozesses präsentiert, der im November 2017 gestartet und jetzt offiziell abgeschlossen wurde.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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Startschuss für Nationale Demenzstrategie gegeben

Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben am 19. September gemeinsam den Startschuss für die Entwicklung einer Nationalen Demenzstrategie gegeben. Gleichzeitig wurde Bilanz der Arbeit in der "Allianz für Menschen mit Demenz" gezogen.

Quelle: BMFSFJ

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