Aktuelles

Podcast: Digitalisierung auch für ältere Menschen

Für unsere älteren Mitbürger wird der digitale Weg in der momentanen Situation wichtiger denn je. Immer mehr Menschen erkennen, dass digitale Technologien uns gerade näher zusammenbringen können und dazu beitragen, das Leben im Alter besser zu organisieren. Größere räumliche Distanzen lassen sich zudem mit mehr digitaler Nähe besser aushalten – das bestätigt auch Patrick Ney im Podcast der Digitalagentur Niedersachsen. Er ist Gerontologe und arbeitet für die Stadt Hannover im Fachbereich Senioren. Dort fungiert er unter anderem als „Digital Scout“ und kennt sich mit Digitalprojekten, smarten Häusern und Assistenzsystemen bestens aus. Moderiert wird der Podcast von Christian Wagener, Themenmanager für Digitale Produktion bei der Digitalagentur Niedersachsen. Der Podcast ist diesmal aus der Kooperation mit der LINGA entstanden.

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BMBF startet Ideenwettbewerb für Soziale Innovationen

Wir brauchen neue Ideen für unser gesellschaftliches Miteinander

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entwicklung Sozialer Innovationen und hat dafür den Wettbewerb "Gesellschaft der Ideen - Wettbewerb für Soziale Innovationen" gestartet. Zum Beginn des Wettbewerbs erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

"Wir Menschen haben ein natürliches Bedürfnis nach Sozialen Innovationen und wir wissen: Es gibt viele gute Ideen, wie unser gesellschaftliches Miteinander noch verbessert werden kann. Es gibt kreative Lösungen, es gibt neue Wege. Das zeigen uns vielfältige Beispiele im Umgang mit kleinen und großen Herausforderungen der Corona-Pandemie. Wir wissen aber auch, dass es oft an Zutrauen, Zeit, Unterstützung oder Partnern mangelt, um kluge Ideen umzusetzen. Mein Haus möchte deshalb dazu beitragen, gute Ideen zu verwirklichen. Die Bedeutung Sozialer Innovationen zeigt sich gerade in Krisenzeiten wie der gegenwärtigen Pandemie besonders deutlich. Denn diese Zeiten konfrontieren uns von jetzt auf gleich sehr unvermittelt mit ungeplanten Änderungen. Wichtige Bereiche unseres Alltags und Miteinanders funktionieren plötzlich nicht mehr so, wie zuvor und brauchen neue Ansätze. Dafür gibt es in unserer Gesellschaft ein großes Potenzial und es freut mich zu sehen, wie sich Bürgerinnen und Bürger gerade neu vernetzen."

Quelle: BMBF

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Digitale Werkzeuge im Altenheim als Hilfsmittel in der Isolation?

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf den Alltag in unseren Altenheimen aus: Besuche der Angehörigen sind eingeschränkt, die Angst vor einer Ansteckung groß. Für die ohnehin oft einsamen Alten ist diese zunehmende Isolation eine zusätzliche Belastung. Können digitale Werkzeuge helfen, die Einsamkeit zu überwinden? In ihrem neuen Buch "Als die Demenz bei uns einzog und ich mir einen Roboter wünschte. Innenansichten eines Demenzalltags" beschäftigt sich Anke Knopp mit dem Einsatz von digitalen Hilfsmitteln in der Altenpflege, insbesondere bei der Betreuung von Demenzkranken. Die Autorin begleitete in der eigenen Familie gleich zwei Fälle von akut an Demenz Erkrankten. Sie erlebte so jahrelang den Alltag von und mit Dementen. In ihrem Buch berichtet Knopp einfühlsam von dieser Zeit.

Quelle: lifePR

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Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen

Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. In dieser Situation benötigen pflegende Angehörige akute Hilfe und flexible Unterstützungsangebote. Daher wird die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis Ende September vereinfacht. Angehörige, die Pflegebedürftige in der Corona-Krise zu Hause betreuen und zugleich erwerbstätig sind, werden so besser unterstützt. Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey: „Angehörige sind der größte Pflegedienst unseres Landes. Rund 2,5 Millionen Berufstätige pflegen und betreuen Familienmitglieder zu Hause. Ihre Leistung wird zu selten gesehen – obwohl sie das Funktionieren der Pflege sichern. Denn sie leisten Enormes: Sie leben zwischenmenschliche Solidarität und stärken unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dafür gebührt ihnen unser Dank, unsere Anerkennung und in der Corona-Krise zusätzliche Hilfe. Besonders dann, wenn sie Beruf und Pflege in Einklang bringen müssen.“

Quelle: BMFSFJ

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„ICH? Zu alt?“ - Ergebnisse einer Studie zur Diskriminierung älterer Menschen veröffentlicht

Manche Banken verweigern älteren Menschen Kredite, Versicherungen können im Alter viel mehr kosten, altengerecht gestaltete Wohnungen sind schwer zu bekommen: Benachteiligung wegen des Alters wird oft nicht hinterfragt oder sogar als „normal“ wahrgenommen. Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) hat das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik die Studie „ICH? Zu alt? - Diskriminierung älterer Menschen“ durchgeführt. Mit einem Abschlussbericht, einer Handreichung und einem Faltblatt will das Institut nun auf Altersdiskriminierung aufmerksam machen. Auch zeigt es mögliche Lösungen auf.

Quelle: BAGSO

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