Aktuelles

Bauernhof statt Altersheim – Alt werden zwischen Hahn und Esel

„Green Care“ ist ein Trend in vielen Ländern. DAs Prinzip: Senioren leben auf dem Bauernhof statt im Altersheim und beteiligen sich aktiv am Hofleben. Ein Modell für Deutschland? In den Niederlanden, Norwegen, der Schweiz und Österreich existieren bereits mehrere Tausend landwirtschaftliche Betriebe, die Senioren unter dem Begriff Green Care eine solche Wohnmöglichkeit als Alternative zum Altersheim anbieten. In Deutschland dagegen existieren gerade mal rund zwei Dutzend betreute Senioren-Wohngemeinschaften auf Bauernhöfen. Sie ermöglichen einen Lebensabend in familienähnlichen Strukturen mit dem typischen Alltagsleben auf dem Land. Die Pflege übernimmt bei Bedarf ein Pflegedienst. Die Betreiber wollen den Bewohnern im fortgeschrittenen Alter mehr Eigenständigkeit und Lebensqualität bieten, auch wenn sie gebrechlich oder dement sind. Dabei sind die Kosten wesentlich geringer als im Altersheim.

Quelle: ZDF-Dokumentation 37 Grad

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„Die Zukunft ist interdisziplinär“

Seit 2014 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Forschungsinitiative „Interdisziplinärer Kompetenzaufbau“ acht junge Forschungsteams bei der menschenzentrierten Entwicklung technischer Lösungen. Im Vordergrund steht die Mensch-Technik-Interaktion als alltägliches Ereignis im Beruf sowie im Privatleben. Gerade unter Berücksichtigung des soziodemografischen Wandels werden derartige digitale Anwendungen künftig unseren Alltag vereinfachen. In Aachen präsentierten die Forschergruppen im September 2019 ihre Forschungsergebnisse in Kurzvorträgen und mit einer anschaulichen Ausstellung zum „Selbst Ausprobieren“.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Bürgerwissenschaften als selbstverständliche Forschungsmethode etablieren

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung verstärkt sein Engagement für Bürgerwissenschaften. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: „Wir wollen einen selbstverständlichen und alltäglichen Kontakt zwischen Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürgern aufbauen. Deswegen regen wir mit der jetzigen Förderung Forschungseinrichtungen und Forschende dazu an, dauerhafte Modelle für eine Zusammenarbeit zu etablieren – denn nur eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern über einen längeren Zeitraum schafft optimale Voraussetzungen für gegenseitiges Lernen und den Wissenstransfer.“ Die neue Förderrichtlinie stärkt die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft mit zusätzlichen 8,7 Miillionen Euro.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Unabhängigkeit und Selbstbestimmung von Senioren länger sichern: St. Nikolausstift Caritas Pflege richtet in Papenburg zwei Musterwohnungen mit Assistenzsystemen ein

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung von Senioren länger sichern: St. Nikolausstift Caritas Pflege richtet in Papenburg zwei Musterwohnungen mit Assistenzsystemen ein
Heinz-Bernhard Mäsker, Franz Loth, Stefanie Freimuth-Hunfeld, Pastor Andreas Bröcher, Marita Frerichs , Martin Schnellhammer, Monika Caspers, Andrea Ahlers , Dennis Langes, Uwe Röding, Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Foto: Jürgen Eden/St. Nikolausstift

Welche Chancen stecken für Senioren in neuen Techniken? „Sehr viele, wenn sie richtig zum Einsatz kommen“, sagte Stefanie Freimuth-Hunfeld von der St. Nikolausstift Caritas Pflege GmbH bei der Vorstellung von zwei außergewöhnlichen Seniorenwohnungen in Papenburg. Denn im dortigen Haus Friederike findet bereits die neueste Digitaltechnik mit zahlreichen technischen Hilfsmitteln Anwendung.

Quelle: St. Nikolausstift Caritas Pflege GmbH

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Regionalkonferenz Niedersachsen „Digitalisierung: Der neue Weg zur Förderung der Gesundheit und sozialen Teilhabe?“ am 16.9.2019 in Braunschweig

Die jungen „Alten“ in unserer Gesellschaft werden immer technik- und internetaffiner und damit offener für neue Wege sozialer Kontakte. Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten zur Vernetzung von Menschen, sowohl im ländlichen, aber auch städtisch geprägten Quartieren. Einerseits kann sie sensibilisieren, informieren, vernetzen und Erlebnisse schaffen. Andererseits kann sie Risiken der Vereinsamung oder einen bedenklichen Umgang mit personensensiblen Daten mit sich bringen. Im Rahmen der diesjährigen Regionalkonferenz Niedersachsen der BZgA-Strategie „Gesund & aktiv älter werden“ soll der Fokus auf den Chancen der Digitalisierung zur Förderung der psychosozialen Gesundheit und sozialer Eingebundenheit ältere Menschen liegen. Gemeinsam mit der Landesagentur Generationendialog haben wir für Sie ein tolles Programm zusammengestellt, weitere Informationen gibt es hier.

Quelle: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

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