Aktuelles

Smart City in der sozialen Stadt: Menschen in den Mittelpunkt stellen

„Was kann Digitalisierung leisten - für die Menschen, nicht für den Profit?“ Diese Frage muss ins Zentrum der Debatte, forderte Werner Faber vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Er gehört zum Autor_innenteam der Studie Smart City in der sozialen Stadt, die die Friedrich Ebert Stiftung am 2. Dezember in Berlin vorstellte. [...] Dass eine fitte Kommunalverwaltung in Kooperation mit örtlichen Unternehmen und Bürger_innen viel für den eigenen Ort viel erreichen kann, belegt die 14.000-Einwohner-Gemeinde Wennigsen. In der digitalen Musterkommune südlich von Hannover fand nicht nur früh Bürgerbeteiligung statt mit gleichermaßen digitalen und analogen Zugängen.
 
Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung

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Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft intensivieren

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will die Wissenschaftskommunikation stärken, wie aus einem nun vorgestellten Grundsatzpapier hervorgeht. Dazu erklärt Bundesministerin Anja Karliczek: "Es ist eines meiner wichtigsten politischen Ziele, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu intensivieren. Wissenschaftskommunikation wird daher künftig einen weitaus größeren Platz in der Förderpolitik meines Hauses bekommen. Wissenschaftskommunikation muss ein selbstverständlicher Teil wissenschaftlichen Arbeitens werden. Wir unterstützen den bereits begonnenen Kulturwandel hin zu einer kommunizierenden Wissenschaft."

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Aufbruch für bessere Pflege in Niedersachsen – Konzertierte Aktion Pflege

Die niedersächsischen Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Verbände der privaten Pflegeanbieter, Vertretungen der Pflegekräfte und die Landesregierung haben sich nach intensiven Beratungen auf substantielle Verbesserungen für die Pflegekräfte und Pflegebedürftigen in Niedersachsen geeinigt. Zu den wesentlichen Weichenstellungen der Konzertierten Aktion Pflege Niedersachsen (KAP.Ni) zählen:

  • Pflegekräfte sollen in Niedersachsen künftig mehr verdienen, ihre Arbeitsbedingungen werden verbessert.
  • Leistungen in der ambulanten Pflege werden höher vergütet.
  • Die Tarifbindung in der Pflege wird gestärkt.
  • Innovative Ansätze zur Versorgung von Pflegebedürftigen werden entwickelt und umgesetzt.
  • Die Suche nach freien Pflegeplätzen wird erleichtert.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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Sozialministerium plant präventive Hausbesuche

Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann hat in einem Pressegespräch das neue Projekt der Präventiven Hausbesuche für Niedersachsen angekündigt: „Ergänzend zu unseren Maßnahmen für eine Verbesserung der Situation in der Pflege braucht es auch Prävention. Das eine ist, für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren eine gute Pflegeversorgung zu gewährleisten und dafür die Weichen zu stellen, vor allem vor dem Hintergrund unserer demografischen Entwicklung. Das andere ist, Seniorinnen und Senioren dabei zu unterstützen, so lange wie möglich, so selbstbestimmt und so eigenständig wie möglich zu leben.

Die „präventiven Hausbesuche“ sollen dazu einen Beitrag leisten. Seniorinnen und Senioren ab 80 sollen das Angebot eines präventiven Hausbesuchs erhalten. Im Zentrum steht dabei die individuelle Information und Beratung in der häuslichen Umgebung mit Hinweisen auf lokale Angebote zu den Themen der selbstständigen Lebensführung und Gesunderhaltung. Das Land wird dazu ein Pilotprojekt in drei Kommunen unterschiedlicher Größe planen und dieses ergänzend wissenschaftlich begleiten. Ab 2020 planen wir dafür – vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags im Rahmen der Haushaltsverabschiedung – zunächst jeweils eine halbe Million Euro jährlich ein.“

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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Mit dem Rucksack auf Hausbesuch ─ Telemedizin- und Pflegeprojekt in Niedersachsen gestartet

Den Blutdruck und Blutzucker messen, ein EKG schreiben oder eine Wunde versorgen – das alles sind grundsätzlich medizinische Leistungen, die ein Hausarzt im Rahmen seiner Hausbesuche erbringt. Im Landkreis Gifhorn übernimmt dies für einen Teil der Patientinnen und Patienten einer Hausarztpraxis seit Mitte dieses Jahres ein Pflegedienst.

Das Projekt ist für das Flächenland Niedersachsen ein wichtiges zukunftsweisendes Pilotprojekt, betont Sozialministerin Carola Reimann anlässlich ihres Besuchs der Hausarztpraxis: „Unser Ziel ist es, die ambulante medizinische Versorgung gerade in den ländlichen Regionen zu verbessern. Wir verknüpfen hier hausärztliche und ambulante pflegerische Leistungen sektorenübergreifend. Das ist ein Modell mit Zukunftscharakter, denn Patientinnen und Patienten profitieren von diesem Angebot genauso wie die Arztpraxen.“

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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