Aktuelles

Digitale Inklusion Älterer – ein quartiersbezogener Ansatz

Die aktuelle Corona-Krise führt eindrücklich vor Augen, wie wichtig die Einbindung in die digitale Gesellschaft gerade für vulnerable Gruppen ist. An rund einem Fünftel der Bevölkerung ist die Digitalisierung bisher vorbeigegangen, darunter vor allem Ältere, gering Qualifizierte und Alleinlebende. Technologiegetriebene Verbreitungsansätze erreichen diese Gruppen kaum. Erfolgversprechender sind Verbreitungsstrategien, die Technologie erfahrbar und den Nutzen praktisch deutlich machen. Ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort kann Angebote machen, die das Lebensumfeld und den situativen Kontext berücksichtigen. Angebote, die in bekannte Strukturen integriert sind, senken die Zugangsbarrieren. Die aktuelle Ausgabe des IAT (Institut Arbeit und Technig) "Forschung-Aktuell" beschäftigt sich mit einem quartiersbezogenen Ansatz zur digitalen Integration Älterer.

Quelle: IAT Forschung-Aktuell

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„Gemeinsam wirken“ in Zeiten von Covid-19

Das Motto von SEND e.V. (dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland) "Gemeinsam Wirken" gilt natürlich umso mehr in Zeiten von Covid-19. Wie können wir in dieser herausfordernden Situation zu einem solidarischen Miteinander und einer verlangsamten Ausbreitung des Virus beitragen? SEND hat die Social Entrepreneurship Community in Deutschland nach Lösungen gefragt – und zahlreiche, kreative und wertvolle Ideen bekommen, die innerhalb kürzester Zeit entwickelt wurden und werden. Lesen Sie mehr über Nachbarschaftshilfe, Online-Education, Home Office, Online Meeting & Event Tools,  Digitale Lösungen, Unterstützung von Unternehmen, Mental Health & Einsamkeit sowie „Danke sagen“ und StayHome – Freizeitbeschäftigungen.

Quelle: SEND

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Gegen Einsamkeit: Silbertelefon jetzt aus ganz Deutschland erreichbar

In der Corona-Krise sind alle aufgerufen, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden. Viele Ältere werden den Kontakt zu Angehörigen, Freunden oder Nachbarn mindestens telefonisch aufrechterhalten, aber nicht alle Älteren haben solche Netzwerke. Silbernetz ist ein Gesprächsangebot für einsame ältere Menschen. Wer einfach mal reden möchte, kann täglich von 8 bis 22 Uhr die kostenfreie Telefonnummer 0800 4 70 80 90 von Silbernetz anrufen. Aufgrund von Anfragen aus ganz Deutschland ist das Berliner Silbertelefon nun bundesweit verfügbar. Der Berliner Senat gab dafür grünes Licht. In der ARD-Mediathek finden Sie einen Beitrag über das Sibernetz. Um auch offline ältere Menschen zu erreichen, kann ein Plakat heruntergeladen werden, um es ausgedruckt in der Nachbarschaft zu verteilen.

Quelle: Silbernetz

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Wie sollte über „Corona und Alter“ berichtet werden? Gerontologen machen Vorschläge

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) hat Vorschläge für eine Berichterstattung zur Covid-19-Krise veröffentlicht, die Altersdiskriminierung entgegenwirken soll. So merken die Gerontologinnen und Gerontologen unter anderem an, dass zurzeit vor allem über ältere Menschen als Schwache und zu Beschützende berichtet werde. Stattdessen sollten sie selbst zu Wort kommen. Auch empfiehlt die DGGG eine inklusive Sprache, die die Verantwortung füreinander und ein Wir-alle-zusammen in den Mittelpunkt stelle. Die DGGG will ihre Empfehlungen nach und nach weiter ausarbeiten.

Quelle: BAGSO

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Diese digitalen Angebote helfen Seniorinnen und Senioren im Alltag

Der Digital-Kompass, ein Projekt der BAGSO und des Vereins „Deutschland sicher im Netz“, gibt auf seiner Webseite Tipps, wie Seniorinnen und Senioren ihren Alltag mit digitalen Mitteln während der Corona-Krise so gut wie möglich gestalten können. Der Digital-Kompass stellt Online-Einkaufs-Angebote vor und beschreibt, wie ältere Menschen digital mit ihrer Familie kommunizieren oder Hilfe in der Nachbarschaft finden können. Außerdem schlägt er digitale Unterhaltungs- und Fortbildungsmöglichkeiten vor: Online-Gesellschaftsspiele, Mediatheken und Podcasts.

Quelle: BAGSO

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